Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft

Neuigkeitenarchiv

DWA-EnergieTag und ERWAS-DACH-Seminar

02.08.2016

Energiepotenzialen auf der Spur

Am 12. und 13. September 2016 bietet die DWA in Augsburg zwei Veranstaltungen zum Thema Energie an. Der DWA-Energietag beschäftigt sich mit der Energieoptimierung auf Kläranlagen. Das ERWAS-DACH-Seminar hat die Möglichkeiten von - auch länderübergreifenden - Kooperationen unterschiedlicher Wirtschaftsbranchen im Fokus.

ERWAS befasst sich seit 2,5 Jahren mit der Optimierung wasserwirtschaftlicher Anlagen hinsichtlich Energiebilanz und Ressourceneinsatz und blickt nun zur Erschließung weiterer wasserwirtschaftlicher Potenziale mit dem DACH-Seminar über Deutschland hinaus auch nach Österreich (A) und in die Schweiz (CH). Unterschiedliche Herangehensweisen und Wege der Einbindung von Entscheidern, Betriebspersonal und der Öffentlichkeit werden beleuchtet. Zudem werden während der zwei Tage rechtliche Fragen erörtert, abwassertechnische Innovationen und Zukunftstechnologien vorgestellt und Chancen der Flexibilisierung in der Abwasserentsorgung und in der Talsperren-Bewirtschaftung benannt.

Weitere Informationen und Anmeldung unter http://de.dwa.de/Energietage.html

Studie: Fehlende Stromnetze und Speicher schränken Energiewende nicht ein

27.06.2016

Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Auftrag der Hermann-Scheer-Stiftung zeigt, dass weder fehlende Stromnetze noch unzureichende Speicherkapazität ein Grund für eine Begrenzung des Zubaus erneuerbarer Energien sind. Die bisher aufgetretenen Netzengpässe sind vernachlässigbar – sie machen etwa ein Prozent des Stromtransports aus – und wären vermeidbar.

>> Studie

Kunst aus Klärschlamm

22.06.2016

Die Kunstausstellung Manifesta 11 zeigt im Migors-Museum für zeitgenössische Kunst in Zürich ein Kunstwerk aus 80 Tonnen Kläschlamm "The Zurich Load" des amerikanischen Künstlers Mike Bouchet.
Der Künstler hat das Abwasser eines ganzen Tages des Klärwerks Werdhölzli für sein Kunstwerk genutzt.
Der Geruch der getrockneten Quader sorgt für Aufregung in der Nachbarschaft.

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dena-Plattform Digitale Energiewelt

10.06.2016

Die Deutschen Energie-Agentur (dena) möchte mit Akteuren der verschiedenen Branchen die neue, digitale Energiewelt maßgeblich mitgestalten, in der Themen wie Intelligente Netze, Smart Home, Industrie 4.0, E-Mobilität und Trends wie Vernetzung, Dezentralisierung, Kundenorientierung und Individualisierung künftig eine zentrale Rolle spielen.

>> Factsheet

Auf Abwasseranlagen selbst erzeugter Strom muss steuerfrei bleiben

02.06.2016

Stellungnahme der DWA zum Entwurf zur Novellierung des Energie- und
Stromsteuergesetzes (EnergieStG/StromStG). Betreiber von Abwasseranlagen, die beim Betrieb ihrer Anlagen anfallenden Klärschlamm/Klärgas verstromen und zum Eigenverbrauch nutzen, werden nach den geplanten Regelungen zukünftig weitgehend besteuert. Insbesondere zählen Klärschlamm und Klärgas wie auch Deponie- und Biogas danach nicht mehr zu den erneuerbaren Energieträgern.

Klärschlamm und Klärgas wie auch Deponie- und Biogas müssen weiterhin zu den erneuerbaren Energieträgern zählen. Das forderten die für die Abwasserentsorgung verantwortlichen Vertreter der Großstädte am 24. Mai 2016 auf ihrem diesjährigen Erfahrungsaustausch in Dresden.

>> Stellungnahme

arrivee und QT Klärschlamm in der aktuellen Ausgabe der KA

12.04.2016

In der aktuellen Ausgabe der KA Korrespondenz Abwasser, Abfall sind zwei Artikel aus der Fördermaßnahme ERWAS erschienen. Aus dem Verbundprojekt arrivee werden Zwischenergebnisse zu Flexibilitätspotenzialen von Kläranlagen und politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen für Betreiber berichtet. Aus dem Querschnittsthema Klärschlamm werden die Ergebnisse einer Vergleichsmessung von CSB in Klärschlämmen dargestellt.

>> arrivee: Kläranlagen als Flexibilitätsdienstleister im Energiemarkt
>> CSB-Analyse von (Klär-)Schlamm: Ergebnisse einer Vergleichsmessung

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016

23.03.2016

BMBF sucht "Herausragende Forschung für Wärmewende" 

Gesucht werden anwendungsnahe Forschungsprojekte, die zu einem nachhaltigeren Umgang mit Wärme in Unternehmen, Städten und Haushalten beitragen. Bis zum 27. Mai 2016 können sich einzelne Forscherinnen und Forscher oder Forschungsgruppen aus deutschen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen bewerben. Die kostenfreie Teilnahme erfolgt über einen benutzerfreundlichen Online-Fragebogen.

>> weitere Informationen