Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft

Neuigkeitenarchiv

Forschungsprojekt: Virtuelles Kraftwerk für eine Region

07.04.2017

Im Projekt „VirtualPowerPlant“ wird ein Forscherteam der Uni Wuppertail in Kooperation mit anderen Institutionen untersuchen, wie die Energieversorgung innerhalb eines Stadtquartiers auf Erneuerbare Energien umgestellt werden kann. Dazu wird ein Konzept entwickelt, das Erzeugung und Verbrauch auf lokaler Ebene koordiniert, um die Autarkie des Quartiers zu erhöhen.

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Energiewende 180°

07.04.2017

Die Initiative „Energiewende 180°“ versammelt Beiträge zur Energiewende Made in Germany – von namhaften Konzernen, aber auch Mittelständlern, Kommunen und Forschungseinrichtungen. Sie ist die aktuell größte Bestandsaufnahme unternehmerischer Projekte und Lösungen, die die Energiewende in Deutschland ermöglichen – crossmedial aufbereitet in Form eines gedruckten Kompendium, eines E-Books und dem dazugehörigen Webportal.

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6. Deutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung für Wasser-Projekte

01.03.2017

Der Wettbewerb zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung ist gestartet: Gesucht werden anwendungsnahe Forschungsprojekte, die Lösungswege für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser entwickeln. Bis zum 05. Mai 2017 können Sie sich bewerben. Die Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird am 8. Dezember 2017 in Düsseldorf verliehen.

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ReWaM-Statuskonferenz in Dresden

31.01.2017

Am 25. und 26. Januar fand in Dresden die Statuskonferenz des BMBF Förderprogrammes ReWaM (Regionales Wasserressourcen-Management für den nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland) statt. Unter dem Motto „Wasserpraxis zwischen Rahmen und Richtlinien“ ludt das Vernetzungs- und Transfervorhaben ReWaMnet im Namen des BMBF interessierte Vertreter aus Wasserwirtschaft, Politik, Verwaltung und Forschung zur ReWaM-Statuskonferenz ein. Die 15 Verbundprojekte stellten dort Zwischenergebnisse ihrer Forschung vor.

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Starker Forschungsbedarf in der Wasserwirtschaft

26.01.2017

Die von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) getragene Innovationsplattform Water Innovation Circle (WIC) hat im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den aktuellen Forschungsbedarf vorgestellt. 

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Studie zu Energiekosten 2050 - Energiewende gewinnt Kostenvergleich

13.01.2017

Die Energiewende wird bis 2050 nicht nur eine klimafreundliche Stromversorgung bringen, das Stromsystem wird mit der Energiewende wahrscheinlich auch kostengünstiger werden als mit einer Stromversorgung auf Basis von Kohle oder Gas. Demnach wird das gesamte Stromsystem auf Basis Erneuerbarer Energien im Jahr etwa 64 Milliarden Euro kosten. Die Kosten für ein fossiles Stromsystem liegen im Durchschnitt von zwölf Szenarien bei 67 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis einer Analyse, die vom Öko-Institut für Agora Energiewende erarbeitet wurde.

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Workshop mikrobielle Brennstoffzelle

03.01.2017

 

Erfolgreicher Workshop zum Thema mikrobielle Brennstoffzellen am 21. und 22. November in Goslar

Das Interesse am Thema „Mikrobielle Brennstoffzelle“, und damit auch die Zahl der wissenschaftlichen Publikationen ist stark angestiegen. Gleichzeitig widmeten sich bisher nur wenige Arbeiten der Anwendung im Bereich „Kommunales Abwasser“.

Der Workshop ermöglichte eine Standortbestimmung hinsichtlich der Entwicklung der Mikrobiellen Brennstoff- und Elektrolysezelle in Deutschland. In den letzten Jahren sind große Entwicklungsfortschritte erzielt worden. Dies ist auch auf die  stark ausgeweitete Forschungsförderung zurückzuführen, u. a. im Rahmen der ERWAS-Projekte. Es konnten neue Anwendungspotenziale aufgezeigt werden, z. B. im Bereich der Synthese von Ausgangsprodukten chemischer Prozesse (siehe Arbeiten im ERWAS-Projekt „BioMethanol“), Wasserstoff-Produktion, Entsalzung etc. Dennoch existieren zahlreiche offene Fragen und damit weiterer Forschungsbedarf u.a. in den Bereichen: Stickstoff-Umsetzungen in der MBZ, Möglichkeiten beim Abbau von Spurenstoffen und Optimierung von Materialien (Membran zwischen den Elektrodenkammern, Elektroden), die gleichzeitig kostengünstig sein müssen.

Die Hauptbarrieren für eine Überführung in eine praktische Anwendung sind derzeit noch zu hohe Kosten, z. B. für Elektrodenmaterialen und ein zu großer Raumbedarf (nach Berechnungen der AG Wichern (Bochum) größer als existierende Belebungsbeckenvolumina; nach Angaben aus dem Projekt Bio-BZ wird pro Einwohnerwert eine Elektrodenfläche von ca. 1 m2 benötigt)

Als Einsatzbereich bieten sich zunächst eher kleinere Kläranlagen an. Dies liegt zum einen an der bisher zu erwartenden Leistungsfähigkeit der Bio-BZ; zum anderen tritt hier keine Konkurrenz um organische Substrate mit vorhandenen Faultürmen auf. Zudem ist aus heutiger Sicht der Einsatz im Bereich kleinerer Volumenströme (Prozesswasser, Zentrat) sinnvoll. Ein weiterer denkbarer Einsatzbereich sind Industrieabwasseranlagen (andere Bedingungen, z. B. sehr hoher CSB in Papierindustrie, Lebensmittelindustrie, etc.). Wesentliche Kriterien werden neben der Wirtschaftlichkeit auch Bedienbarkeit und Betriebsstabilität (Robustheit) sein

Der Workshop hat einen signifikanten Beitrag zu einer guten Vernetzung der Community geleistet. Er stellte aber nur einen ersten Schritt dar, mit den vorhandenen Ergebnissen stärker auf die allgemeine Fachöffentlichkeit und auf die Praxis zuzugehen.

Die Pilotanlage auf der Kläranlage Goslar (im Bau; erstes Modul funktionsbereit) wird ein hervorragendes Demonstrationsobjekt für die Möglichkeit der Gewinnung elektrischer Energie aus Abwasser darstellen. Sie ist die erste Anlage in Deutschland, die auf einer Kläranlage elektrischen Strom aus Abwasser produziert. Da sie modular aufgebaut ist, können verschiedene Konstellationen und Designs parallel getestet werden. Die Anlage kann auch dazu dienen, weitere Forschungsarbeiten durchzuführen und neuen Fragestellungen nachzugehen.